NEBEN DEM 91. JAHRESTAG DES SINKENS DES DAMPFSCHIFFES „BARON GAUTSCH“
Abtauchen zum Schiffswrack als Memorial

Anlässlich des 91. Jahrestag des Sinkens des österreichisch-ungarischen Dampfschiffes „Baron Gautsch“, das am 13. Juli 1914 sechs nautische Meilen südwestlich vom Leuchtturm Sveti Ivan auf dem Meer auf eine Miene stieß und für immer 240 Passagiere auf den Meeresgrund mit sich zog, organisierten neben der Stadt der Tourismusverband und das Diver Sport Zentrum am Tag der Havarie und des Sinkens ein Abtauchen zum Schiffswrack als Memorial.

Dem eigentliche Abtauchen, dessen grundsätzliches Ziel die Kranzniederlegung von roten Rosen auf dem Schiffswrack war, ging eine Pressekonferenz voran, bei der der unglücklichen Reisenden gedacht wurde, die die Geschichte als die ersten zivilen Opfer im Ersten Weltkrieg bezeichnet.

Neben Dario Èiniæ, dem Direktor des Tourismusverbands, der selbst abtauchte und in 40 Meter Tiefe einen Kranz niederlegte, erwiesen den Opfern dieser Seehavarie auch Davor Mandiæ, Direktor des historischen Museums des Komitats Istriens, und im Namen der Stadt der stellvertretende Vorsitzende des Stadtrats, Silvio Brunelli, die Ehre.

Zum Schiffswrack tauchten noch um die zehn andere Taucher herab, was auch dem Weltmeister im Apnoe-Tauchen Mike Marich gelang, jedoch ohne Maske und Ausrüstung.
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