|
„Navigare necesse est, vivere no!“ Im Rahmen des Fischerfestes wurde an der kleinen Mole das traditionelle istrische Boot „Cal santa“ ins Wasser gelassen.
Zahlreiche neugierige Augen haben diesen Stapellauf beobachtet, das Ereignis wurde mit Champagner gefeiert, der Vizebürgermeister Marin Budicin hielt eine Begrüßungsrede und wünschte dem Schiff eine lange Fahrt und ruhiges Meer.
Es handelt sich hier um ein fünfeinhalb Meter langes Schiff, das von Abend zu Abend vor dem Museum „Kuæa o batani“ von dem Schiffsbaumeister Mladen Takaè und seinen Mitarbeiter gebaut wurde. Der Bau des traditionellen Fischerbootes ist ein Teil des Stadtprojektes „Batana“, welches das Ziel hat, das alte Gewerbe des Schiffsbaus zu beleben und dieses Holzschiff wieder in den Hafen zurückzubringen, aus dem es von den modernen Plastikbooten verdrängt wurde.
Es muss auch betont werden, dass das „Cal santa“, nach der „Fiamita“ das zweite traditionelle Holzschiff, die sogenannte „Batana“ in der Stadtflotte ist, sowie das dieses Schiff der Fischerfamilie Venier übergeben wurde, die auf das Schiff aufpassen und es benützen wird. Der Bau des Schiffes, sowie seine Übergabe wurde von dem lateinischen Sprichwort „Navigare necesse est, vivere no!“ oder „Segeln muss man, leben muss man nicht!“ begleitet.
Ausser dem Stapellauf der neuen Batana, konnte man auf dem Fischerfest auch die dalmatinischen Lieder, die von der Band aus Vis gesungen wurden, hören, sowie das traditionelle Boot „Comeza-Lisboa“ sehen, das speziell für dieses Ereignis aus Split hersegelte.
Für gute Stimmung und Musik sorgten die Folkloregruppe „Batana“, Mitglieder des Kulturvereins „Marco Polo“ und der Sänger Sergio Preden Gato, während die kulinarischen Spezialitäten von den Mitarbeitern des Hotels „Adriatic“ zubereitet wurden.
Das Fischerfest wurde von der Stadt, dem Tourismusverband und dem Eko-Museum „Batana“ in Zusammenarbeit mit dem Hotelhaus “Maistra“ organisiert.
|