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FESTLICHES 93. JUBILÄUM DER HAVARIE DES „BARONS GAUTSCH“ Die Angestellten des Tourismusverbandes und die Mitglieder des Diver Sport Centers Rovinj sowie des Klubs für Unterwasseraktivitäten Rovinj haben am 13. August, am Tag der Havarie und des Untergangs des österreichisch-ungarischen Dampfers „Baron Gautsch“ Kränze an der Stelle des Untergangs des unglücklichen Schiffs und auf seinem Wrack abgelegt.
Der Dampfer, einst der Stolz der österreichisch-ungarischen Marine, ist am 13. August 1914 sechs Seemeilen südwestlich des Leuchtturms des Hl. Ivans auf Hoher See untergegangen, nachdem er auf eine Unterwassermiene gestoßen war und dabei eine große Anzahl an Opfern mit sich in die Meerestiefe gerissen hat.
Da auf dem Schiff weder Kinder unter zehn Jahren noch Militärpflichtige gemeldet waren, wird angenommen, dass die Zahl von 240 gemeldeten Toten weitaus höher liegt. Trotz der Tatsache, dass vom untergegangenen Schiff 176 Personen gerettet wurden, behält die Geschichte die umgekommenen Menschen als erste Opfer von Kriegsoperationen auf der Adria während des Ersten Weltkriegs in Erinnerung.
Die Stelle des Untergangs des „Barons Gautsch“ ist heute ein unter Schutz stehende Standort und für Taucher eine besonders attraktive Stelle zum Eintauchen. Beim Ablegen des Kranzes auf dem Schiffswrack waren ca. einhundert Taucher aus Österreich, Italien, Deutschland, Ungarn, Slowenien und Kroatien anwesend.
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